Ich habe Probleme mit meiner Schulter und bin desshalb in die Schweiz zurück gekehrt. Ist nichts ernstes aber eine kleine Therapie ist doch angesagt. Da das Wetter in Kalgoorlie wirklich nicht gerade der Hammer ist und auch das Gold uns etwas im Stich lässt, verpasse ich wohl nicht viel.
Dafür geniesse ich den warmen August und werd mal sehen, wie's weiter geht...
Bali 2011
Für den Flug von Kalgoorlie nach Perth sollte ich 780.- AU$ bezahlen, für lausige 600km oder eben 1h Flug. Die von Qantas haben wohl etwas an der Birne. Ich bin dann eben mit dem "The Prospector" Zug nach Perth gefahren, für 160.- AU$ und hab dabei noch die Landschaft geniessen können.
Ich bin nun nach vier Stunden FLugzeit in Bali angekommen, im "Ecosfera" in Canggu. Das liegt nur 100m von der "Echo Beach", einem bekannten Surfer Strand entfernt. Ich lasse mich täglich massieren und esse wie ein kleiner Fürst. Es ist angenehm warm und die Balinesen sind freundlich wie immer. Ich würd's hier auch etwas länger aushalten aber das Gold findet sich halt nicht von selbst.
Seit ich weg bin aus Kalgoorlie regnets da fast täglich und die Temperaturen sind weiter gefallen. Nach Wetterbericht die kühlsten Tag seit über 30 Jahren. Ich habe mich also richtig entschieden, diesen Teil aus zu lassen ;-)
KALT !!! also ab nach Bali
Es ist kalt hier im Bush. Ich bin nun seit drei Wochen hier draussen und es ist einfach elend kalt und windig. Möglicherweise hat sich auch das Gold in den Untergrund verzogen, weil wir grade nicht besonders viel finden.
Desshalb habe ich mich entschlossen für drei Wochen nach Bali zu fliegen, wo's Nachts 23 Grad und tagsüber 28 Grad warm ist. Viel gutes Essen, ein super Strand, das ist es was ich jetzt brauche. Es sind ja nur 4 Flugstunden.
Das ist doch schon was anderes als täglich hinter dem Bulldozer herzulaufen und dann Abends noch schnell was essbares zusammen basteln. Letzte Nacht hatten wir 1Grad, was in einem Wohnwagen eben auch 1Grad im Schlafsack bedeutet...
Bilder gibt's dann wieder von Bali aus.
Desshalb habe ich mich entschlossen für drei Wochen nach Bali zu fliegen, wo's Nachts 23 Grad und tagsüber 28 Grad warm ist. Viel gutes Essen, ein super Strand, das ist es was ich jetzt brauche. Es sind ja nur 4 Flugstunden.
Das ist doch schon was anderes als täglich hinter dem Bulldozer herzulaufen und dann Abends noch schnell was essbares zusammen basteln. Letzte Nacht hatten wir 1Grad, was in einem Wohnwagen eben auch 1Grad im Schlafsack bedeutet...
Bilder gibt's dann wieder von Bali aus.
Es war die Hölle los ...
Gestern Abend sind Rob und ich, Dave und Trev beim grillieren zusammen draussen vor Trev's Container Küche gesessen und haben es uns gut gehen lassen. Ich habe mich grade von einer Erkältung erholt, die mich drei Tage ins Bett geschickt hat. Da es ziemlich kühl draussen ist, sind wir alle recht frühzeitig nach Hause gegangen. Trev ist unser Nachbar, da wir grade im Industriegebiet von Kalgoorlie auf einem mit Sicherheitkameras bewachten Grundstück eines Freundes unsere Wohnwagen haben.
Wir waren ein jeder grade in seiner Unterkunft, als ein Stromausfall ganz Kalgoorlie lahmlegte. Weil Kalgoorlie 600km weit von der nächsten Stadt entfernt ist, wurde es natürlich mega-stockdunkel. Ich war grade am Video schauen auf meinem Laptop, womit mich der Stromausfall nicht sonderlich störte. Es hat allerdings keine 10min gedauert, da wurde mein Wohnwagen in gleissendes Licht eingehüllt. Die Security Leute der Überwachungsfirma waren aufgetaucht, weil die Alarmanlage natürlich ausgelöst worden war. Ich in Unterhosen bei eisiger Kälte konnte diesen dann klar machen, dass wir uns hier berechtigter Weise aufhielten, und so sind die kurzerhand wieder abgefahren.
Zurück in den Schlafsack und weiter Video schauen.
Kurz darauf war der Strom wieder da und fast im selben Augenblick hörte ich ein Fahrzeug voll bremsen und dann kam ein Aufschlagsgeräusch wie ich es noch nie gehört hatte, gleich neben meinem Wohnwagen. Was zur Hölle war dass denn gewesen ? Also Hosen und Jacke anziehen und raus um nachzusehen, ob vieleicht ein Flugzeug neben uns abgestürzt ist. Es war aber kein Flugzeug, sondern vier betrunkene Aboriginees die mit ihrem Auto mit etwa 60h/km das Ende der Strasse nicht kommen sahen. Durch den hohen Randstein in die Höhe katapultiert, ist der Wagen ohne Bodenkontakt 8m durch die Luft geflogen, hat den 2,5m hohen Sicherheitszaun und anschliessen Trev's Container-Küche durchschlagen, wo wir vor weniger als 30min. noch zusammen gesessen hatten. Es bot sich ein Anblick des Grauens wie nach einem Bombenanschlag. Die Fahrzeuginsassen krochen einer nach dem anderen aus dem Wagen, es war ein Mann und drei Frauen.
Offenbar war keiner ernsthaft verletzt worden. Die beiden grossen Kühlschränke, der grosse Grill und das restliche Mobiliar lagen bis 30m versträut und zerfetzt in der Gegend herum.
Die Stelle wo wir vor einer halben Stunde noch gesessen hatten gab es nicht mehr. Unsere vier Stühle waren nicht mehr auf zu finden, da entweder die 2m grossen Kühlschränke oder das Auto alles zerschmettert hatten. In wenigen Minuten war Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen hier und konnten kaum glauben was sie da sahen. Die Unfallverursacher sind in den Bush hinausgelaufen, wurden aber schnell von den 8 Polizisten wieder eingefangen. Das war unser gestriger Abend und wir vier sind sehr glücklich darüber, noch zu leben.
Heute Früh ist dann das Fernsehen aufgetaucht und hat uns interviewt und Aufnahmen für die Abendnachrichten gemacht. Da ich von dem Ereignis Abends noch Fotos gemacht hatte, werden diese in die Sendung aufgenommen. Natürlich werde ich heute Abend die Nachrichten im Fernsehen auf GWN anschauen...
Hier der Nachrichten Link: Video
Saison Start 2011
Ich weiss, es war ganz schön lange ruhig hier. Ich habe eben sehr ausgiebig den Jahrhundert Frühling in der Schweiz genossen. Der war ja wirklich der Hammer.
Ich bin also vor wenigen Tagen wieder in Kalgoorlie eingetroffen. Erst gab es einiges zu organisieren, Vorbereitungen treffen für die neue Saison. Na, und jetzt regnets seit Tagen. Dazu ist es noch unangenehm kühl und feucht. Ich darf gar nicht daran denken, dass ihr jetzt Frühsommer habt. So sitze ich in meinem Wohnwagen und warte...
Gestern während einer Regenlücke war ich während vier Stunden draussen im Bush und habe nach 10 Minuten das erste Gold gefunden, allerdings hatte Rob dafür schon Vorarbeit mit dem Dozer geleistet. Dieser Abschnitt wurde bereits von Goldsuchern mit neustem Equipment abgesucht. Ich bin mit meiner ältesten Maschine, 20 Jahre alt, nun nochmal drüber, und "ping". Ein faustgrosser Steinbrocken mit einem ansehnlichen Goldgehalt. Offenbar ein Reef ... jetzt muss es nur noch zu regnen aufhören ;-)
Ich bin also vor wenigen Tagen wieder in Kalgoorlie eingetroffen. Erst gab es einiges zu organisieren, Vorbereitungen treffen für die neue Saison. Na, und jetzt regnets seit Tagen. Dazu ist es noch unangenehm kühl und feucht. Ich darf gar nicht daran denken, dass ihr jetzt Frühsommer habt. So sitze ich in meinem Wohnwagen und warte...
Gestern während einer Regenlücke war ich während vier Stunden draussen im Bush und habe nach 10 Minuten das erste Gold gefunden, allerdings hatte Rob dafür schon Vorarbeit mit dem Dozer geleistet. Dieser Abschnitt wurde bereits von Goldsuchern mit neustem Equipment abgesucht. Ich bin mit meiner ältesten Maschine, 20 Jahre alt, nun nochmal drüber, und "ping". Ein faustgrosser Steinbrocken mit einem ansehnlichen Goldgehalt. Offenbar ein Reef ... jetzt muss es nur noch zu regnen aufhören ;-)
Neu Jahr 2011

...nein, ich bin nicht geschmolzen bei den steigenden Temperaturen. Mich hat auch kein 2m langer Wurm gebissen und ich bin auch nicht von einem Nugget erschlagen worden.
Immer wenn's warm wird, verlasse ich die Goldfields, um mich anders wie zu beschäftigen. Ich geniesse also gerade den Schnee, das echte Brot und sonst noch ein paar angenehme Dinge hier in der Schweiz.
Ich wünsche euch allen ein sehr gutes und erfolgreiches, und spannendes Jahr.
Gegen Ende April wird's hier auch ganz bestimmt wieder Neuigkeiten geben.
Foto: Rob und Helga mit Tom und mir beim Abflug in KAL am Flughafen
..es wird warm
Der Ted hat Tom und mir erlaubt, auf seinem 40Mio Dollar Reef einen Tag rum zu buddeln. Mir ging es dabei weniger um Gold als vielmehr um die dort vorhandenen Gesteine in denen das Gold vorkommt. Davon habe ich nun Muster.
Die Spinne auf dem Foto hatte Tom auf einem Salzsee aufgeschäucht. Mit 8cm Durchmesser schon beeindrucken, und sehr angriffslustig.
Wir haben noch einige Nugget's gefunden bevor Tom schliesslich nach Bali weiter reiste, wo er seine Heidi traf.
Ich bin wieder zurück im Camp mit Rob und Helga. Langsam wird's warm hier, gerade hatten wir 35 Grad, Zeit, die Gegend zu wechseln...
Tom's erstes Nugget
Es ist geschafft, der Tom hat sein erstes Nugget gefunden !!! Es war mein grösster Wunsch, dass er wenigstens eines in seinen 4 Wochen Aufenthalt finden wird. Nun bleibt ja noch genug Zeit für weitere...
Das Wetter ist recht angenehm, morgens etwas kalt und den ganzen Tag windig, aber kein Regen. Wir hatten bisher Camps in Gindalbie, ausserhalb Kalgoorlie, in Leinster und nun an einem grossen Salzsee südlich von Leonora. Hier sind wir auf einem meiner Leases und machen täglich exploration Tours und gehen detekten was das Zeug hält. Tom ist dabei äusserst konzentriert und ausdauernd, wofür er schliesslich mit seinem ersten Nugget belohnt wurde...
Wir sind dran...
Tom kommt
Am kommenden Wochenende kommt Tom, mein bester Freund aus der Schweiz. Er wird den ganzen September über mal reinschnuppern in's Bushleben. Wir haben das schon lange geplant, aber die beruflichen Verpflichtungen machen es einem nicht leicht, die zivilisierte Welt für einen längeren Zeitraum zu verlassen. Das kennt ihr sicher alle ;-)
Hier hat sich nicht viel Besonderes ereignet, abgesehen von kalt und Regen wie es den seit vielen Jahren hier nicht gegeben hat. Zwischenzeitlich habe ich den Tracktorbagger (Backhoe) wieder verkauft, weil zu alt und somit nicht verlässlich genug. Ich werde was neueres, grösseres anschaffen müssen.
Das Gold scheint das Wetter auch nicht zu mögen und ist somit zur Zeit kaum auffindbar...
Hier hat sich nicht viel Besonderes ereignet, abgesehen von kalt und Regen wie es den seit vielen Jahren hier nicht gegeben hat. Zwischenzeitlich habe ich den Tracktorbagger (Backhoe) wieder verkauft, weil zu alt und somit nicht verlässlich genug. Ich werde was neueres, grösseres anschaffen müssen.
Das Gold scheint das Wetter auch nicht zu mögen und ist somit zur Zeit kaum auffindbar...
40'000'000.- $ Gold-Reef gefunden
Freunde von uns haben bei ihrer letzten Suche vor ein paar Wochen ein 40'000'000.- AU$ Gold Reef gefunden. Leider bin ich und Rob erst beim nächsten Projekt dabei ;-(
Wir sind allerdings bereits mit denselben Leuten zusammen draussen im Bush und versuchen einen derartigen Fund zu wiederholen ;-)
Hier der original Text von der Titelseite der "Kalgoorlie Miner" Tageszeitung von gestern:
A syndicate of four local prospectors has found a $40 million pot of gold and wants to do a deal with a mining company.
About five months ago Dave Saggers, Fred Saunders and the owners of Natural Gold Nuggets and Jewellery, Ted and Lecky Mahoney, made a midnight trip east of Kalgoorlie-Boulder to peg a 350m by 150m patch of ground, near the Kanowna Belle gold mine.
They have called it Pot Luck.
With their ears to the ground, as all good prospectors should have, the group heard there was gold in the area which lies just 3km south of Kanowna Belle and 1km from the main road.
They realised the lease was due to expire, so acted quickly to secure it, but did not expect such an array of visible gold and rather exciting assay results. One sample returned 368.04g/t of gold and when it was re-sampled, 434.88 g/t.
“We didn’t think it would be that good, ” Mr Saggers said.
“But down to 20m depth we are estimating there is around $40m-plus sitting there now.
“And that’s without the copper.”
Assays have returned an average of 9g/t of copper across the site.
The geology is similar to the nearby Red Hill mine and the group believes the gold has formed in a rare mushroom structure.
They have already found more than eight veins along with mineral-rich boudins – sausage-like bulges in the veins – and stringers which are thin offshoots.
Holding samples of rare visible gold in porphyry and quartz, Mrs Mahoney wondered how the big mining companies had missed the deposit.
It seems the geology was originally documented as granite. “It was recorded incorrectly, ” she said.
Now companies, big or small, have the opportunity to snap up the prospective lease, all they have to do is leave the top 2m to the prospectors.
“The first 2m are very rich and that is what we are interested in, ” Mr Saggers said.
“There is alluvial gold so we can detect it with metal detectors. Then, for the deeper stuff, hopefully a mining company can come in.”
The group is already talking with interested parties, but is keen to keep all options open. Mr Saggers said he and his three mates wanted to keep the prospecting boom going.
“We’re the small people in between. You’ve got Kanowna Belle and all the big open cuts missing areas like this, ” he said.
“We just want to be able to keep our lifestyle and keep going out bush because that is what we love to do.”
Anyone interested in the project can contact the syndicate at the Natural Gold Nuggets and Jewellery shop on Hannan Street or phone 9021 5555.
Wir sind allerdings bereits mit denselben Leuten zusammen draussen im Bush und versuchen einen derartigen Fund zu wiederholen ;-)
Hier der original Text von der Titelseite der "Kalgoorlie Miner" Tageszeitung von gestern:
A syndicate of four local prospectors has found a $40 million pot of gold and wants to do a deal with a mining company.
About five months ago Dave Saggers, Fred Saunders and the owners of Natural Gold Nuggets and Jewellery, Ted and Lecky Mahoney, made a midnight trip east of Kalgoorlie-Boulder to peg a 350m by 150m patch of ground, near the Kanowna Belle gold mine.
They have called it Pot Luck.
With their ears to the ground, as all good prospectors should have, the group heard there was gold in the area which lies just 3km south of Kanowna Belle and 1km from the main road.
They realised the lease was due to expire, so acted quickly to secure it, but did not expect such an array of visible gold and rather exciting assay results. One sample returned 368.04g/t of gold and when it was re-sampled, 434.88 g/t.
“We didn’t think it would be that good, ” Mr Saggers said.
“But down to 20m depth we are estimating there is around $40m-plus sitting there now.
“And that’s without the copper.”
Assays have returned an average of 9g/t of copper across the site.
The geology is similar to the nearby Red Hill mine and the group believes the gold has formed in a rare mushroom structure.
They have already found more than eight veins along with mineral-rich boudins – sausage-like bulges in the veins – and stringers which are thin offshoots.
Holding samples of rare visible gold in porphyry and quartz, Mrs Mahoney wondered how the big mining companies had missed the deposit.
It seems the geology was originally documented as granite. “It was recorded incorrectly, ” she said.
Now companies, big or small, have the opportunity to snap up the prospective lease, all they have to do is leave the top 2m to the prospectors.
“The first 2m are very rich and that is what we are interested in, ” Mr Saggers said.
“There is alluvial gold so we can detect it with metal detectors. Then, for the deeper stuff, hopefully a mining company can come in.”
The group is already talking with interested parties, but is keen to keep all options open. Mr Saggers said he and his three mates wanted to keep the prospecting boom going.
“We’re the small people in between. You’ve got Kanowna Belle and all the big open cuts missing areas like this, ” he said.
“We just want to be able to keep our lifestyle and keep going out bush because that is what we love to do.”
Anyone interested in the project can contact the syndicate at the Natural Gold Nuggets and Jewellery shop on Hannan Street or phone 9021 5555.
12 Wochen im Bush
Nach nun 12 Wochen im Bush bin ich wieder zurück in Kalgoorlie, etwas die Zivilisation geniessen. Eine sehr lange Dusche, sehr lange, und mit fliessend warmem Wasser war das Erste. Dann gab's ein ausgiebiges Abendessen im Pub. Alle Kleider waschen und den Caravan sauber machen, war das Nächst. Was für ein Gefühl, wieder einmal sauber und staubfrei zu sein...
EIn Besuch beim Physio hat meine verbogenen Knochen wieder eingeränkt, somit bin ich wieder wie neu ;-)
Wir haben hier den kältesten Winter seit Jahren, seit Anfang Juni jede Nacht so um die 2 Grad. Tagsüber selten über 17 Grad und oft sehr windig. Ich hoffe das ändert sich nun bald.
Die letzten beiden Wochen hatten wir Besuch von unseren Freunden Scotty, Wayne und Peder. Wir haben einen alten Patch von ihnen gepuscht, daher ihre verstaubten Gesichter. Wir wahren aber nicht sehr erfolgreich dabei. Aber das gehört eben dazu, reich werden ist hier wie in Europa eben nicht leicht ;-)
In den nächsten Tagen geht's schon wieder los, wie immer vielversprechend...
In einer Gegend wo Kartoffel grosse Nuggets gefunden wurden, werden wir unser Glück versuchen. Wie es mir dort ergehen wird werde ich hoffentlich bald berichten können...
Ein echter Prospector
Mit etwas Verspätung hat es der Prospector/Geologe endlich geschafft, sich um unseren Lease zu kümmern. Er ist ein echter Buschmann, wie der Crocodile Dundie im Kino, nur halt eben echt. Er schläft immer draussen in seinem Swag, einer Art wetterfester Schlafsack, selbst bei den 2 Grad die wir seit bald drei Wochen Nachts haben. Er hat sich unter anderem einen alten (100 jährig oder älter) Minenschacht angesehen. Ein Seil um den nächsten Baum, 6 Meter abgeseilt und schon war er im Loch verschwunden. Wir hörten ihn dann....Oh, handteller grosse, fast weisse Spinnen, mit roten Streifen, sicher giftig......und dort noch mehr....aaaah, ein verwesendes Känguruh, drum stinkt es hier unten so fürchterlich....woooww, super Quarz hier unten, enthält bestimmt Gold, muss ein paar Brocken rauf bringen.
Einige Minuten später ist er wieder hoch geklettert. Rob und ich haben uns angesehen, beide mit gesträubten Nackenhaaren und ungläubigem Blick. Der Typ ist verrückt, so schnell konnten wir gar nicht denken wir der so einen gefährlichen Job erledigte...
Der hat sich dann noch drei Tage mit unserem Lease beschäftigt, mir jedes Mineral erklärt und sonst noch einen Haufen Informationen hinterlassen, bevor ich ihn nach Kalgoorlie zurück gebracht habe. Wieder einmal habe ich in wenigen Tagen mehr gelernt als ich in einem Buch jemals herauslesen kann.
Nächste Woche geht's auf zum nächsten Projekt, etwas weiter nördlich...
Trip Planer
Es ist soweit, der Trip Planer ist nun endlich Online. Schon länger habe ich versprochen einen Kalender in's Netz zu stellen, auf welchem sich gleichgesinnte Goldsucher mit ihren Wunsch-Reisedaten für einen gemeinsamen Trip zur Goldsuche eintragen können, um zusammen einen Aufenthalt in den Goldfields zu planen.
Marc von
http://www.abenteuer-goldsuche.de/

hat sich bereit erklärt, einen solchen Kalender zu führen.
Er ist selber erfahrenen Goldsucher und war selber schon in Australien und Alaska, wie man auf seiner Page nachlesen kann. Auch findet man auf seiner Seite weitere hilfreiche Informationen zum Thema.
Vielen Dank Marc für deinen Einsatz.
Marc von
http://www.abenteuer-goldsuche.de/

hat sich bereit erklärt, einen solchen Kalender zu führen.
Er ist selber erfahrenen Goldsucher und war selber schon in Australien und Alaska, wie man auf seiner Page nachlesen kann. Auch findet man auf seiner Seite weitere hilfreiche Informationen zum Thema.
Vielen Dank Marc für deinen Einsatz.
Nugget's, haufenweise ..!
Ja es hat sich wieder einmal gelohnt. Seit bald zwei Monaten bin ich nun draussen im Bush. Manchmal ist es ganz schön hart, Abends völlig erschöpft bei einer kalten Biese (ca. 7 Grad) im Freien eine Dusche zu nehmen. Auch das Nahrungsangebot, wenn auch manchmal super gut, ist nicht gerade sehr breit, wie man sich vorstellen kann.
Die Arbeit mit dem Bulldozer und dem Tracktor-Lader ist auch nicht grade das gelbe vom Ei. Sehr lärmig, sehr staubig und die Schmiererei mit der Fettpumpe geben dem ganzen einen besonderen Glanz ;-)
Woher die Motivation ..? Das sieht man auf dem Foto. Über 500 Nugget's pures Gold !
Dazu ein Goldpreis von dem man bisher nur träumen konnte, und ich bin mir sicher, dass der noch besser wird.
Für nächste Woche haben wir einen Geologen bestellt der sich meinen Patch mal genauer ansehen wird da einige Zeichen dafür sprechen, dass wir noch nicht am Ende sind. Das wird richtig spannend...
Death Adder
Langsam entwickle ich mich zum Landmaschinen Mechaniker. Das Planetengetriebe am Bulldozer liess ich durch einen Fachmann reparieren, aber die Steuer-Hydraulik am Backhoe habe ich selber geflickt ;-)
Das ist draussen im Bush schon etwas schwierig, mit all dem Sand, ohne Werkbank und passendes Werkzeug. Aber Not mach bekanntlich erfinderisch.
Die "Death Adder" Schlange, die da etwas derangiert auf dem Bild zu sehen ist, hat ihren Besuch nicht lange überlebt. Sie ist die fünft giftigste Schlange in Australien und in meiner Gegend sehr selten. Abends etwa um 22:00 Uhr bin ich mit der Tascehnlampe in der Hand zum Generator gegangen um ihn aus zu schalten. Für gewöhnlich leuchte ich in der Gegend herum, da wir Wildhunde/Dingos ums Camp haben, die in Gruppen doch recht unangenehm werden können. Auf meinem Weg zurück zum Caravan habe ich, keine Ahnung warum, vor mir auf den Bioden geläuchtet. Das war mein Glück !
Ein-einhalb Meter vor mir lag die Schlange, auf welche ich Barfuss in Badelatschen und Unterhose bestimmt getreten währe. So nahe beim Camp erlauben wir keine Schlangen, zumal die immer wieder kommen, wenn sie mal Wasser oder Nahrung gefunden haben...
Gesund und munter
So, ich bin wieder wohlauf. Ich hatte nun seit 6 Wochen zunehmend Rückenschmerzen, mit jedem Tag wurden die schlimmer. seit etwas zwei Wochen fühlte es sich an als währe etwas zwischen Rücken und Brustkorb nicht mehr so wie es sein sollte. Ich glaubte nun nicht mehr daran, dass das nur ein gezerrter Muskel ist, vor allem da ich immer noch Raucher bin.
Ich bin nun schliesslich die 400km aus dem Bush zum Doktor in Kalgoorlie gefahren, für Untersuchung, Bluttest und Röntgen. Das Ergebnis nach ein paar Tagen war, zwei versteifte Rückenwirbel, die mir nun gestern durch eine Physio wieder zum Leben erweckt wurden.
Aaaaah, ist das ein herrliches Gefühl, natürlich schmerzt es noch etwas, aber die erste Behandlung hat gleich eine grosse Erleichterung gebracht.
Die ganze Sache hat mich sehr abgebremst und ich wollte auch niemandem grosse Sorgen mit meinem Blog bereiten, indem ich da Vermutungen reinschreibe die sich später als nichtig erweisen. Das ist also der Grund, warum es ein Weilchen keine News im Blog gegeben hat...
Auf den Bildern sieht man Krapfen die Helga für uns im Bush gebacken hat und unsere Stromversorgung. Es geht mir also super gut ;-)
Eure Kommentare
Vielen Dank für eure Kommentare. Zu Beginn hatte ich noch die Übersicht und habe auf jeden Kommentar geantwortet, das ist mir leider kaum mehr möglich, da es einfach zu viele sind. Aber ich lese jeden und freue mich jedes mal darüber. Also bitte schön weiter machen... ;-)
,,,die guten Nachrichten ;-)
Natürlich gibt es auch gute Nachrichten. So sind Rob und ich seit ein paar Tagen recht erfolgreich am pushen (Erde schichtweise abtragen). Auf den Bildern sieht man einen detekteten Streifen, wo ich auf jedes Nugget Signal einen weissen Quarz gelegt habe, welche wir anschliessend ausgraben. Die Tagesausbeute lässt sich sehen...
Weiter im Takt
Wundert's mich noch ..? Nach wenigen Stunden Arbeit mit dem Backhoe ist plötzlich das Hydrauliköl rumgespritzt. Ein geplatzter Schlauch für die vordere Schaufel, was sonst...
Hätte mir Sorgen gemacht, wenn nicht gleich wieder was kaputt geht ;-)
Glücklicher Weise finde ich doch einige schöne Nugget's aber langsam nervt dieses anhaltende Tief, dass doch verd*** nochmal irgend wann zu Ende sein sollte ;-(
Ende Gelände (Getriebe)
Ja Super !!! Jetzt hat's mir am Bulldozer noch das Getriebe verblasen !
Was will ich noch mehr. Seit Zwei Wochen eine Zerrung an einem wahrscheinlich kaum vorhandenen Rückenmuskel, seit zwei Tagen eine Halsstarre und nun noch das.
Kosten für die Reparatur zwischen 10'000 - 30'000 Dollar. Das ist noch nicht alles, denn der Dozer lässt sich nicht mehr bewegen und wir sind verdammt weit draussen im Outback. Ich weiss nicht ob sich die Tracks noch drehen. Wenn nicht, muss ein Kran hier raus fahren, ein Kran der einen Bulldozer heben kann...
Dass ich dafür einen eigenen ca. 500m langen Treck anlegen müsste auf dem das alles möglich währe ist dabei noch das kleinere Problem. Der Zeitverlust schmerzt dabei schon mehr.
Dieses Jahr hat einen gröberen Anfang gehabt der sich offenbar weiter hinzieht...
Goldsucher Kontakte/Website
Ursprünglich hatte ich geplant, eine Webseite einzurichten, auf welcher ich die vielen Interessierten zusammenbringen könnte, welche auch mal in WA nach Gold suchen wollen.
Mir fehlt aber die Zeit dazu...
Es besteht ein beträchtliches Interesse daran, Reisepartner zu finden, für einen Prospector Trip nach Western Australia. Da ist die rede von ein paar Wochen bis ein Jahr und mehr.
Sollte jemand Interesse daran haben so eine Seite aufzuziehen, währe ich gerne bereit meine Unterstützung anzubieten und Kontakte und Anfragen weiter zu leiten.
Natürlich würde ich diese Seite mit meinem Blog verlinken.
Bedingung ist, es muss seriös sein, was ich erst durch Referenzen (namentliche Veröffentlichung in meinem Blog) abklären würde.
Mir fehlt aber die Zeit dazu...
Es besteht ein beträchtliches Interesse daran, Reisepartner zu finden, für einen Prospector Trip nach Western Australia. Da ist die rede von ein paar Wochen bis ein Jahr und mehr.
Sollte jemand Interesse daran haben so eine Seite aufzuziehen, währe ich gerne bereit meine Unterstützung anzubieten und Kontakte und Anfragen weiter zu leiten.
Natürlich würde ich diese Seite mit meinem Blog verlinken.
Bedingung ist, es muss seriös sein, was ich erst durch Referenzen (namentliche Veröffentlichung in meinem Blog) abklären würde.
Pushing
Als erstes habe ich das Gebiet markiert, welches wir in nächster Zeit mit dem Bulldozer abtragen werden. Dabei habe ich die Bäume markiert, welche ich stehen lassen will. Ich brings nicht übers Herz, einfach alles platt zu machen. Auch habe ich dafür gesorgt, dass wir das Erdmaterial von der Oberfläche separat aufhäufen um am Ende dieses wieder auf der Oberfläche zu haben. Sonst würde da jahrelang nichts mehr wachsen...
Damit stosse ich teilweise auf Unverständnis, weil der Outback ja sooo riesig und wirtschaftlich nicht weiter nutzbar erscheint. Da bin ich etwas anderer Meinung...
Na jedenfalls haben wir den ersten push getan und siehe da, in der ersten halben Stunde in diesem Jahr das erste Nuget gefunden. Mal sehen wie's weiter geht....
Big Camp

Nachdem alles nun repariert ist hat uns der Regen noch ein paar Tage aufgehalten. Nicht dass es in Kalgoorlie viel geregnet hätte, aber ringsherum sind anständige Gewitter nieder gegangen.
Mit 1200 Liter Diesel und eben soviel Wasser sind wir ohne grosse Zwischenfälle an unserem nächsten Ziel westlich von Leonora angekommen. Überall ist es grün und es haben sich viele kleinere und grössere Seen gebildet.
Als wir den Bulldozer abladen wollten, liess sich dieser nicht mehr starten. Wenn sich ein Bulldozer nicht selber bewegt, bleibt der wo er ist, im diesem Fall auf dem Tieflader...
Nach einer halben Stunde hatten wir dieses Problem mit mehreren Batterien (aus unseren Landcruisern) behoben.
Das Camp steht, diesmal mit einem Werkstatt- und Lagerzelt. Was noch fehlt sind unsere kleinen Burggraben um die Caravans herum, falls es wieder regnen kommt. Es ist höchst unangenehm, beim ersten Schritt aus dem Camper gleich in 10cm tiefem Wasser zu stehen...
Hier werden wir nun ein paar Wochen oder Monate bleiben.
Bushmedizin
Es gibt da eine Bushmedizin welche die Aboriginees gegen Krebs, hohen Blutdruck, Gelenkschmerzen und viele andere Krankheiten verwenden. Ich kenne einen weissen Geschäftsmann, der vor 15 Jahren Leukemie hatte und sich mit dieser Bushmedizin so geheilt hat, dass es unseren Medizinern nicht mehr möglich ist nachzuweisen, dass er diese Krankheit jemals hatte. Das ist nicht der einzige den ich kenne, der grossen Erfolg mit diesem Tee hatte.
Da ich in meiner Familie gerade das Bedürfnis nach Hilfe in solchen Dingen habe, versuchte ich Kontakt zu jemandem zu bekommen, der mir diese Bushmedizin besorgen kann.
Dabei habe ich nun Dorothy kennen gelernt. Sie ist Clan-Älteste und geniesst ein sehr hohes Ansehen, selbst unter Weissen. Erst wollte sie mir nichts geben, möglicherweise weil Aboriginees und Weisse nicht sehr gut zusammen passen und sich desshalb nicht sonderlich gut mögen.
Nach einem längeren Gespräch hat sie sich jedoch entschieden, mir zu helfen...
ERDBEBEN !!! Stärke 5, Epizentrum vom Camp 5km

Ich sitze heute früh 8:20 mit einem Kaffee vor meinem Caravan, als eine gewaltige Explosion die ganze Umgebung erschüttert. Alarmanlagen gehen los, die Leute springen aus ihren Wohnwagen, Strassenbeleuchtungen fallen herunter und Ziegelsteine krachen auf das Pflaster.
Das muss das Dynamit Lager vom Superpit gewesen sein, denke ich bei mir, da Sprengungen nur zur vollen Stunde ausgeführt werden, diese allerdings niemals diese Stärke erreichen.
Doch weinge Minuten danach hört man bereits im Radio, dass ein Erdbeben Kalgoorlie erschüttert hat. Die Haupteinkaufsstrasse von Boulder, gleich neben Kalgoorlie, ist komplett gesperrt worden, da einige der historischen Gebäude Schaden genommen haben.
Ich habe schon Erdbeben erlebt, aber keines war auch nur annähernd so laut zu hören. Einige zarter besaitete Nachbarn haben ihr Toilette vor lauter Angst gleich im Stand erledigt ;-(
Dass ich dabei etwas weiche Knie bekommen hatte, ist dabei nur natürlich ;-)
Der harte Anfang
Bernd hat mich am Flughafen in Perth abgeholt. Der Hagel mit Golfballgrösse der vor einiger Zeit über Perth nieder ging hat weder Bernd's Haus noch meinen Landcruiser betroffen. Das war die gute Nachricht...
Von hier an wird die Geschichte etwas happig ;-)
Erst mal waren meine Batterien komplet leer, damit meine ich die Autobatterieen wie meine interne. Jetleg.... diesmal besonders ätzend weil langwierig, habe ich mich gleich auf den Weg nach Kalgoorlie gemacht. Dort angekommen musste ich feststellen, dass ich im letzten November meinen Wohnwagen relativ unsauber zurück gelassen hatte. So musste ich das Ding nach einer 6 stündigen Fahrt bei über 35 Grad raussaugen, feucht aufnehmen und abstauben, bevor ich einziehen konnte.
Dazu kommt noch, dass ich meinen Landcruiser zum TÜV bringen musste, da ich letztes Jahr vergessen hatte, die diesjährige Steuer zu bezahlen.
Die folgenden Tage habe ich mich dann mehr schlecht als recht mit all den kleinen Vorbereitungen beschäftig, die meine Bushtrips so erfordern. Dazu kam dass Rob bereits ein Projekt geplant hatte, dass sich nicht verschieben liess und in 4 Tagen abgeschlossen sein musste. So ging es also unter Zeitdruck gleich raus in den Bush, mit einem Haufen Equipment. Allein die Kosten für den gemieteten Tieflader für einen nahezu 2000km langen Trip sind schon mehr als beeindruckend ;-(
Bei der Hinfahrt hat es bei meinem Auto wieder mal eine Heckscheibe zerdämmert. Die folgenden zwei Tage habe ich bei 36 Grad auf einer Betonplatte gesessen und mit einem kleinen Handbesen den feinen Staub zusammen gewischt. Dies bei ultrahohen UV Werten und wie immer ohne Schatten. Die Wolken die ich mir dabei wünscht habe, waren zu sehen, aber nur vor meinen Augen.
Am letzten Abend hat dann ein Sandsturm mein Vordach in weniger als einer Sekunde komplett zerlegt. Völlig durchnässt, der Caravan innen voller Dreck, den ich in der Eile mit heringetragen hatte, mit einem Sonnenbrand hab ich mich dann zur Ruhe gelegt mit der Ungewissheit, ob die ganze Aktion überhaupt einen Krümel Gold ergeben wird...
Dass am Tag zuvor noch die Lenkhydraulik an einer unserer Maschinen drauf gegangen ist und John, ein Feund von uns mit zwei platten Reifen bei seiner Heimfahrt im Bush hängen geblieben ist, sind noch weitere Details, die die Geschichte nicht besser machen.
Am nächsten morgen wollte ich gerade meine Socken anziehen, die ich am Abend zuvor nur kurz getragen hatte. Als ich die vor meinem Bett aufhob, sass ein schöner, schwarzer Skorpion darunter...
So sind wir schliesslich, anstelle zum nächsten Projekt aufzubrechen mit dem ganzen Krimskrams wieder zurück nach Kalgoorlie gefahren, wo wir gerade einige Reparaturen erledigen lassen.
Schon länger befürchte ich, dass es nicht ewig so wunderbar gut laufen wird wie bisher...
Ich meine, das ist hier kein Film, sondern das wahre Leben ;-)
Saison 2010 hat begonnen !!!
In wenigen Tagen geht's hier wieder weiter !!!
Ich bin jedenfalls gut in den Goldfields angekommen.
Bis bald...
Ich bin jedenfalls gut in den Goldfields angekommen.
Bis bald...
Winter 2010
...mal wieder ein richtiger Winter hier in Mitteleuropa. Zwar kalt aber wenigstens weiss. So lässt es sich schon eine Weile aushalten, vorallem wenn ich die Temperaturen in Kalgoorlie für die letzten 4 Wochen betrachte. Bis 45 Grad am Tag und 32 Grad in der Nacht...
...dankeschön, das muss einem gegeben sein, sowas angenehm nennen zu können ;-)
Ich werde voraussichtlich bis Ende März hier in der Schweiz sein, vielleicht bekomme ich so grade noch einen Zipfel vom Frühling mit ;-)))
...dankeschön, das muss einem gegeben sein, sowas angenehm nennen zu können ;-)
Ich werde voraussichtlich bis Ende März hier in der Schweiz sein, vielleicht bekomme ich so grade noch einen Zipfel vom Frühling mit ;-)))
Fröhliche Festtage

Euch allen wünsche ich fröhliche Festtage. Vielen Dank für eure Treue und ich hoffe sehr, dass ich euch nächstes Jahr wieder mit neuen spannenden Berichten versorgen kann.
Ich bin gerade dabei eine neue Homepage zu kreieren. Diese soll übersichtlich Informationen zum Thema bieten. Es wird auch die Möglichkeit geben, in einem Kalender eigene Wunsch-Reise-Daten ein zu tragen, womit man Gleichgesinnte finden kann, um zusammen einen Trip zu planen... Allerdings dauert das noch etwas.
Also, rutscht gut ins neue Jahr ...
cheers, MAX
Schweiz - Schnee

Ich bin in der Schweiz angekommen und habe mich gleich ein paar mal Überfressen ;-) All das feine Fondue, das knusprige Schwarzbrot, der rezente Käse, richtige Würste und echte Tommy Mayonaise, das sind halt schon unersetzliche Dinge. So habe ich es vorgestern geschafft, nach einem deftigen Abendessen noch zwei Tafeln Schokolade und fünf Appenzeller Biber, mit einem 130gr Marzipan Riegel zu vertilgen ;-)))
Yess, das nenne ich das Leben geniessen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Das ist sozusagen der Ausgleich für die teils spärlichen Tage draussen im Bush. Somit gefällt es mir hier abgesehen vom Wetter sehr gut. Ich werde jetzt ein paar Wochen hier bleiben, bevor es wieder los geht...
(Bild: "Bester Freund" Thomas und ich)
Letzter Abend in Bali
Nun nach einem Monat in Bali fliege ich morgen früh zurück nach Perth, anschliessend nach Dubai und weiter nach Zürich.
Ich werde also bald wieder einmal in der Schweiz sein...
Ich habe mir die Gegend hier in Bali doch noch etwas angeschaut, nachdem ich doch einige Zeit auf meiner Veranda am Notebook verbracht hatte. Es ist einfach ziemlich schwül-warm hier tagsüber, was mich nicht gerade dazu motiviert, grosse Touren zu unternehmen. Aber ich habe schliesslich doch noch die extrem schöne Landschaft durchstreift. Man kann hier durch Reisfelder wandern, die häufig in Terrassenform entlang der Vulkanhänge führen. Die Leute leben dort draussen sehr einfach und sehr glücklich. Jeder grüsst und versucht mit einem zu plaudern, auch wenn sie keine Sprachen kennen, die ich spreche.
Ich habe diesmal etwas mehr Bilder in meinen Blog gestellt, da diese mehr erzählen, als ich hier schreiben möchte. Wie immer können sie zu Vollansicht angeklickt werden.
Bali, noch eine Woche
...nach wie vor ist es super schön hier. Es ist in den letzten Tagen ein wenig kühler geworden, das tut gut. Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass ich im März-April nächstes Jahr wieder hier sein werde um das Ende des Sommers in Australien abzuwarten. Bali ist wirklich sehr zu empfehlen auch wenn es etwas weit weg von Europa ist. Wer es mag, kann sich hier einen ziemlich hohen Luxus Standard leisten. Die Balinesen sind sehr auf Details bedacht, was für uns Mitteleuropäer doch relativ wichtig ist, wenn man uns wirklich zufriedenstellen will. Ihre Freundlichkeit ist nicht gespielt und unübertroffen, wenn ich sie mit den ostasiatischen Ländern vergleiche die ich kenne. Und das sind schon ein paar ;-)))
Regen, Stromausfall und Carabinieri
So alle drei-vier Tage regnet es mal für kurze Zeit. Es ist dann zwar jeweils feuchter aber dafür auch etwas kühler. Und schliesslich dauert es nicht lange und der Strom fällt aus, was vor allem Abends der Sache eine besondere Stimmung verleiht. Überall werden dann kleine Lichter angezündet und so sitzen wir bei Kerzenlicht und jeh nach dem ohne Musik in den Kaffee's herum. Mein Stammlokal (auf dem Foto) bietet jeden Abend live Musik, die spielt natürlich auch ohne Strom ;-)
Sandri und Chiara aus Milano habe ich gerade gestern kennen gelernt, das war ein heiden Spass, vor allem, da Sandri den Alejandro wie ein Carabinieri auseinander genommen hat. Jede Aussage und jeder coole Spruch wurde hinterfragt....
Wir haben uns alle sehr amüsiert dabei, das war mal was anderes ;-)
Bali Nights
Bisher habe ich es nicht geschafft, mich aus Ubud raus zu bewegen. Morgens mit gutem Grund länger im Bett bleiben und tagsüber zu viele Dinge zu erledigen, was heute über das Internet spielend möglich ist. Abends allerdings geht's dann jeweils richtig los. Ich habe vieles nach zu holen, was mir im Bush draussen fehlt. So geh ich jeden Abend grosszügig Essen, mit Freunden die ich inzwischen kennen gelernt habe, mit einer anständigen Flasche Wein und einem mehrgängigen Menu.
Anschliessend geht's dann los in die Strassenkaffees und Bars mit live Musik, mit lauter aufgestellten Leuten, Locals und Touristen. Ich lerne jeden Abend einen Haufen Girls kennen, da ich mit Alejandro unterwegs bin. Er ist Spanier, aber mit einem schweizer Pass weil er lange in Neuchatel gelebt hat. Der Typ ist wie ein Magent für das weibliche Geschlecht und zieht sie an wie das Licht die Fliegen, oder besser Schmetterlinge ;-)
So gegen 23:30 schliessen dann die Bars. Dann verziehen wir uns an den Pool und geniessen die warmen Nächte mit immer wechselnder Gesellschaft. Himmel kann das Leben schön sein ;-))))
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