Ende eines Abenteuers



Nach nun 10 Jahren prospecting in West Australien denke ich die Zeit ist gekommen, etwas Neues an zu gehen. Es wird immer schwieriger und teurer dem gelben Metall nach zu stellen, und schliesslich gibt's noch andere Herausforderungen im Leben, denen ich mich stellen will. Neue Abenteuer, in anderen Gegenden der Welt, wo bestimmt wieder unendliche Möglichkeiten auf mich warten.
Als erstes werde ich mir einen gemütlichen Platz suchen, zum Beispiel Ibiza, und dort ein Buch schreiben, mit all den Details und Geheimnissen, die ich in meinem Blog nicht veröffentlichen konnte und wollte. Die geheimen Plätze von old Dave, Ernie und anderen alten Prospectoren, welche in meiner Zeit mit der Suche nach Gold aus Altersgründen aufgehört haben. Deren handgezeichnete Karten und deren geheime Tricks, wie man Gold findet, die gut gehüteten Geheimnis meiner Aboriginee Freunde und vieles mehr. Auch meine Google Earth Database mit hunderten von geheimen Plätzen, für welche mir die Zeit nie ausreichte sie zu besuchen, werde ich veröffentlichen.
Das wird natürlich einen kleineren Goldrausch auslösen und vielen die Motivation geben die sie brauchen, um sich auch einmal in ihrem Leben auf ein gewagtes Abenteuer einzulassen. All denen wünsche ich jetzt schon alles Glück der Welt.
Ich werde noch hie und da was in meinen Blog schreiben, und natürlich hier auch den Start meines nächsten Abenteuers bekannt geben... was immer das auch sein mag ...
Ich möchte mich noch für die zahlreichen Mails und Kommentare bedanken, ihr wart ein tolles Publikum, herzlichen Dank ;-)

cheers, MAX

PS: habt ihr eigentlich bemerkt, dass ich auf dem Bid vom 10.8.2010 in der Luft sitze ??! Das ist eines von vielen Aboriginee Geheimnissen ;-)

MAX Reef (video)

Ich versuchs mal mit einem Video, anstelle von Bildern. Feedback erwünscht ;-)
Hier arbeite ich gerade an einem Gold Reef, welches ich letztes Jahr entdeckt habe. Ich hatte einige kleine Nuggets hier gefunden und hatte viel versprechende Resultate mit den Oberflächen Tests (soil-Sampling). Ich verwende meine kleinste Coil am Detektor, um sehr feines Gold detekten zu können...

video

Erst nicht's, dann etwas mehr, und dann...!?





Zwei von drei Projekten sind nun abgeschlossen. Das erstere endete mit einem einzigen Nugget. Diesen Lease habe ich von der Schweiz aus auf Google Earth abgesteckt, ohne selbst da gewesen zu sein. Das war mutig aber nicht sehr clever, denn auf Google Earth kann man nicht sehen, wie tief der Boden ist. Und zum puschen mit dem Bulldozer braucht es Boden, der tiefer geht als die Detektoren Gold finden können, was da eben nicht der Fall war. Allerdings wurden genau da in der Vergangenheit haufenweise Nuggets gefunden, leider alle die's da gab ;-(
Auf dem nächsten Lease konnte ich nach etwa einer Woche ein Gold Reef (Gold-Ader) nachweisen. Da hab ich Nuggets gefunden die schon sehr abgenutzt sind, welche die etwas abgenutzt sind, und Specimen, das ist Gold in einem frischen Stück Quartz. Einges Gold ist also weiter her gekommen, manches weniger weit, und die Specimen müssen direkt da entstanden sein. Da der Verlauf der gefundenen Quartzader diesem Verlauf folgt, kann das Ganze als ein kontinuierliches Goldvorkmmen bezeichnet werden. Damit bin ich zufrieden. Allerdings müsste ich jetzt knapp 100'000.- $ in die Hand nehmen, und mit einem Drilling Program nachweisen, von wo bis wo das Vorkommen reicht, und wieviel Gold da zu erwarten ist. Viel Arbeit und viel Risiko, was ich mir nicht mehr aufbürden will. Ich werde diesen Lease also zum Verkauf anbieten, der leichteste Weg wieder einmal Einnahmen zu generieren.
In ein paar Tagen geht's zum letzten, und auch interessantesten Projekt dieser Saison. Das Beste hab ich mir für den Schluss aufgehoben ;-)

...hat funktioniert



Yepp, der Dozer hat funktioniert, zumindest für ein paar Pushes. Dann "crack" und der zur Not geschweisste Torque Konverter hat gleich wieder alle seine Halterungen abgerissen. Sowas kostet mich zwischenzeitlich ein Lächeln ;-)
Also, den Dozer im Bush in der Mitte auseinander geschraubt, Kupplung und Konverter ausgebaut, eingepackt und ab nach Kalgoorlie damit. Dort per Express am Donnerstag nach Perth gesandt, hatte ich das Teil eine Woche später zurück. Eingepackt, raus in den Bush, zwei Tage schrauben und würgen, und drin ist er.
Jetzt läuft das Ding seit einem Tag ohne Probleme. Einen neuen Starter Motor muss ich noch organisieren, der ist bereits unterwegs.
So beschreibt man in wenigen Sätzen eine mittlere Katastrophe ;-)
Dass es mich bei der Aktion einmal derart überschlagen hat, dass ich eine Zahnkrone verlor, und mehrere Male zum Arzt musste um meine Schulter wieder hin zu biegen, hab ich schon wieder vergessen...
Hab nämlich gestern das erste GOLD gefunden !!!

Beisst der mich jetzt ...?



Ich war grad bei Dave am Dozer reparieren, als er Besuch von einer Lady vom lokalen Werbebüro erhielt. Da das Tor weit offen stand, ist sie über den Vorplatz direkt zu Dave's Büro gegangen und wollte da warten, bis er sein Telefonat beendet hatte.
Dave's Wachhund "Dog" hat sich gleich einen halben Meter vor Ihr aufgebaut und, wie er es immer macht, ohne eine Bewegung oder einen Laut von sich zu geben, angestarrt, direkt in die Augen. Das kann sehr verwirrend sein, da das Viech ziemlich gross ist. Die Dame ist zur Salzsäule erstarrt und hat sich kaum mehr getraut zu atmen.
Eine ganze Weile hat das keiner von uns mitbekommen.
Nun ist es eben so, dass das Viech sehr verspielt ist. Taucht jemand auf, kommt er sofort mit seinem Stöckchen, legt es einem vor die Füsse, und starrt einem an, richtig hypnotisierend.
Da ich mich wunderte, warum sie seit einer Weile so starr da steht, bin ich zu ihr hingegangen. Mit zitternder Stimme und ohne ihre Augen von dem Hund abzuwenden fragte sie: Beisst der mich jetzt ?
Das haben zwei Kumpels hinter mir auch mitbekommen. Wir haben uns fast überschlagen vor lachen, und die Lady hat die Welt nicht mehr verstanden. Denn vor lauter Angst hatte sie das Stöckchen, dass eher einem Gartenpfahl gleicht, völlig übersehen ...

Was mich nicht umbringt, macht mich stärker ;-)


Wie abgemacht wurde der Bulldozer per Lastwagen wieder im Outback am alten Platz abgesetzt. Am nächsten Morgen wollte ich das Ding starten, was mit einem defekten Starter-Motor aber halt eben nicht funktioniert. Dass ich dabei noch entdeckte, dass ein Hydraulik Zylinder und die Wasserpumpe auf einmal leckt, tue ich zwischenzeitlich als Kleinigkeit ab.
Also wieder 500km hin und her Raserei und ein paar tausend Dollar später steht der Bulldozer am Samstag Abend fertig repariert bereit für seinen Einsatz am nächsten Morgen.
Pha...! Es hat die ganze Nacht geregnet, was denn sonst :-(
Und ob das Ding nun wirklich läuft, weiss der Teufel .... ich werd das rauskriegen, früher oder später.
Und ich dachte, letztes Jahr sei hart gewesen ;-)
(Ich würde mich freuen, wenn Ihr euch öfter die kleine Werbung rechts aussen manchmal anseht...)

Wie erwartet




Von wegen Morgen geht's los. Ich bin seit einer Woche zurück in Kalgoorlie am Bulldozer reparieren. Nach einer halben Stunde pushen ist mir der Torque-Converter um die Ohren geflogen. Kein Wunder bei einer 50 Jahre alten Maschine. Ich hab sowas sowieso erwartet. Noch zwei drei Tage und dann geht's wieder raus in den Bush...
Wie versrpochen ein Bild von einem der Aboriginees von letzter Woche, netter Kerl wenn man ihn mal kennt ;-)
Ich hoffe bald spannenderes berichten zu können, und etwas häufiger. Wenigstens hat's zu regnen aufgehört, kalt wird es allerdings noch eine Weile bleiben. El Nino treibt sein Unwesen...

...morgen geht's los

Immer noch häufig Regen, kalt und windig ...einfach elend. Alles ist grün und die Patches wuchern zu. Nun, nach ein paar Tagen Reparaturen am Dozer, im Bush natürlich, werden wir morgen mit Pushen beginnen. Endlich !
Zuletzt hatte ich noch ein "Business-Meeting" mit ein paar Aboriginees, ein wilder Haufen kann ich euch sagen. Entweder die mögen dich, oder sie essen dich, so zumindest kommt es einem manchmal vor ;-)
Ich musste da etwas vorsichtig sein mit Fotos machen, drum gibt's die erst beim nächsten mal.
Das Wetter in Europa ist ja erste Sahne, wer ein Boot hat kommt ja leicht überall hin :-)

Perth - Kalgoorlie

Ich hatte wieder mal richtig Glück, eine ganze Sitzreihe für mich alleine, von Dubai bis Perth (11h). Nach sechs Tagen hab ich die Jetleg überstanden und bin mittlerweile in Kalgoorlie angekommen. Hier regnets nun und es ist kalt, und das noch bis Mittwoch. Ob dann die die Bushtracks gleich befahrbar sein werden, wird sich noch herausstellen.
So sitze ich nun ein paar Tage fest, auf dem Campingplatz und heize was das Zeug hält.
Freuen tut sich da nur einer, nämlich ein Leser von meinem Bolg, der Christian aus Schweden der seit fünf Wochen vergeblich nach Gold gesucht hat. Denn für den hab ich jetzt etwas Zeit und plaudere aus Langeweile über Geheimnisse, die ich sonst nicht so ohne weiteres preisgebe. Aber was macht man nicht alles für eine Einladung zu "Chicken Carbonara" in Paddys Ale House ;-)
Ich wurde ja während meiner Abwesenheit vor zwei Jahren unsanft aus einem 80Mio Dollar Projekt ausgeladen... das rächt sich jetzt. Denn irgendwie, nachdem nun eine Million Dollar investiert ist, ist da plötzlich viel weniger Gold da, als die Drilling Ergebnisse versprachen, was selbstverständlich deren Partnerschaft schwer belastet. Jeder schiebt die Schuld dem Anderen zu, usw....
Währe ich immer noch dabei, hätte ich bestimmt mein ganzes Vermögen investiert und stünde jetzt auch vor dem Nichts, Glück im Unglück ;-)
So freu ich mich auf meinen miniBulldozer und die Nuggets die ich damit finden werde :-)

(Bilder gibt's grad keine, Regen kennt ihr ja, der sieht hier nicht anders aus... ;-)

Beginn Saison 2016



Ich bin noch für eine Woche in der Schweiz, bevor es Anfang Juni wieder lost geht. Gut vorbereiten, nichts vergessen und alles so organisieren, dass die nächsten Monate Ruhe ist, daran arbeite ich gerade.
Ich hab schon mal vorab einen kleinen 3t Dozer in Perth gekauft, an welchem ich sicher auch noch einiges herzurichten habe. Die Leases die ich letztes Jahr gepeggd habe, sind mittlerweile live. Ich hab also wieder mal die Lizenz zum wühlen ;-) Ein Urzeit Flussbett, das ich schon vor vier Jahren endeckt hatte, ist mein erstes Ziel.
Zusätzlich werde ich diesmal einen "neuen" uralt Prospector dabei haben. Er kommt aus der Zeit, wo man den 10kg Detektor zu Seite gelegt hat, den Backpack abgezogen, und die Nugget's direkt von Hand aufgelesen und eingepackt hat... so Hühnereier Grösse !
(....ich hab Fotos gesehen und weiss wieviel Häuser er heute besitzt ;-)
Schon letzte Saison hatte ich GPS Koordinaten von ihm bekommen, die ich dann getestet habe. Die Überraschung für mich dabei, welche Kombinationen Gold eingehen kann. Immer wieder finde ich Gold in neuen Formen, zB. ein Stück Baumrinde mit Blattgold überzogen... zumindest hat es so ausgesehen, als ich es fand. In Wirklichkeit war es ein "bluequarz contact"...
Also, los geht's ;-)

PS: ich verkaufe gerade  mein kaum gebrauchtes Reservegerät "Minelab GPX-5000" für 4300.- CHF.

Saison 2015

Die Saison war wieder interessant, mehr gelernt als gefunden, mit einer handvoll Nuggets und drei neuen Leases, habe die Goldfelder Mitte Oktober verlassen, da was Wetter rasch umgeschlagen hat. Es wurde heiss und regnete oft, genau ab dem Tag, an dem ich abgeflogen bin. Hab's also genau erwischt. Ich bin auch schon gegangen, und eine Woche danach wars für weitere zwei Monate wieder recht angenehm :-(
Mein Ausflug rauf in den Norden in die Pilbara war sehr lehrreich (und teuer). Währe da nicht überall das elende Spinifex Gras, und etwas mehr Zeit als nur zwei Monate im Jahr, würde sich da eine Exploration Tour in abgelegene Gebiete lohnen. So 500 Liter Diesel sollte man dann aber schon in einem zusätzlichen Anhänger mitnehmen. Ein Quadbike oben drauf, ein kleines Team und mindestens zwei Landcruiser ... so wird das gemacht :-)
Allerdings ist es von August bis May meist sehr heiss da oben. Selbst die lokalen Prospektoren fahren dann runter in den Süden, wo es etwas angenehmer ist, halt nur so um die 35 Grad.
Nächstes Jahr werde ich wieder mal mit dem Bulldozer die Gegend unsicher machen. Drei leases habe ich gepeggd welche bis zu meiner Rückkehr live sein sollten. Die Test's waren vielversprechend, so dass ich mit grosser Spannung auf die nächste Saison warte...

Nugget Preis auf 75.- CHF pro Gram gestiegen

Bisher haben Prospektoren Ihre Nuggets zum Teil zum offiziellen Goldpreis verkauft. Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei. Denn selbst der Gold-Einkäufer in Kalgoorlie bezahlt einem mindestens 75.- AUD pro Gram für Nuggets. Schöne Nuggets, die als Anhänger verwendet werden können, können leicht ein Mehrfaches davon kosten.
Warum? Die Nuggets gehen aus, es gibt kaum noch welche in den bekannten Gegenden. Jährlich haben mehr als 10'000 Prospektoren die Goldfelder von West-Australien abgegrast, bis einfach kaum noch was gefunden werden kann. Selbst mit dem neusten Equipment (Detektor für 10'700.-) findet man fast auschliesslich nur noch Kleinkram, egal wie weit man rausfährt. Bücher wie die von Dough Stone, welche Informationen über Nugget Gebiete verbreiten, haben ihren Reiz auch verloren, da diese Gebiete fast schon klinisch rein detektet worden sind.
Es hilft nur noch Glück, oder extreme Ausdauer, das braucht aber Zeit, viel Zeit...und nochmal Glück, viel Glück ;-)

Gold



Da sind sie nun, meine ersten paar Nuggets. Das schwerste hat 8gr. Nicht gerade der "Burner" aber wenigstens etwas. Die meisten anderen Goldsucher die ich hin und wieder treffe, müssen sich mit weniger oder gar nicht's zufrieden geben. Es wird zunehmend schwieriger, die Dinger zu finden. Viele geben auf und verkaufen ihre gesamte Ausrüstung, da sie nicht dazu gelernt haben. Zu lange haben sie sich darauf verlassen, Informationen über Vorkommen aus Zeitschriften, Büchern und Campfeuer-Abenden zu beziehen. Plätze die mittlerweile abgegrast sind und ohnehin schon jeder kannte. Sie haben es verpasst, bei jedem Fund genau zu beobachten und zu überlegen. woher dieses eine Nugget wirklich gekommen ist, alleine mit Glück hat man ja genug gefunden.
Das rächt sich jetzt, da die meisten keine Ahnung haben, was sie jetzt machen sollen, wohin sie fahren sollen, und auf was man dabei zu achten hat, um neue Vorkommen zu finden. Denn Informationen, WIE man Gold findet, gibt es so gut wie keine. Die alten Goldsucher von vor 150 Jahren haben ihr Wissen mit ins Grab genommen, die nächste Generation Goldsucher hat von deren Funden gelebt, selbst die grossen Goldminen, bis heute...
Nur sehr selten ist innerhalb der Familie dieses Wissen weiter gegeben worden, und nur sehr wenig davon ist heute noch vorhanden.
Die meisten Profis von heute (Geologen und Petrologen), hochtechnisiert und mit Satelliten Bildern und Testbohurngen können nur sagen, wo die Wahrscheinlichkeit grösser ist Gold su finden, aber nicht mit Sicherheit sagen, dass es da auch etwas hat, dass sich lohnt. Vom Schreibtisch aus hat eben noch keiner Gold gefunden, dazu braucht es halt immer noch den Prospector, der den Bush kennt und Wochen und Monate da draussen verbringt, um die Geschehnisse der letzten paar 100 Millionen Jahre nach zu vollziehen.
Nuggets wachsen eben nicht nach wie Pilze... ;-)

Little Patch

Das mit dem einzelnen Nugget von 2013 war wohl nichts. Habe nach 2 Tagen aufgegeben, nach weiteren in der Gegend zu suchen. Da Bronzewing aber ohnehin eine sehr interessante Gegend ist, hab ich mir die Geo-Karten der Umgebung angesehen, und mich wieder mal allein auf meinen Riecher verlassen, ohne mich auf Geschichten anderer Goldsucher zu verlassen. Erster Tag am neuen Ort, nur mal die Gegend durchlaufen. Abends dann die Daten ausgewertet, wieder mal eine Gegend bestimt, wo's hundertprozentig Nuggets gibt, und am nächsten Morgen schnurstacks da hin gegangen. Zehn Minuten später hatte ich das erste Nugget, etwa 5gr schwer und super schön. Drei weitere haben mich dann ermutigt, es am nächsten Tag nochmal zu versuchen. Aber, das war's leider schon. Bestimmt gibt's da in der näheren Umgebung noch mehr, allerdings treffe ich mich am kommenden Wochenende mit Vic und Rita in Leinster, ich muss noch ein paar alte Patches loamen, versuchen deren Ursprung zu finden. Drum bin ich heute Nachmittag wieder nach Leinster zurück gekehrt. Da werd ich Abends in der Kantine der BHP Mine super fein essen gehen.

Koonmarra und die Höllenhunde

Etwa 80km westlich von Meekatharra liegt Koonmarra. Am Abzweiger von der Haulroad Richtung Station steht ein grosses Schild "Kein Zutritt, durchfahrt nicht erlaubt!" Das klingt ja schon mal gut, denn damit traut sich da kaum einer hin. Zudem führt der Track dann mitten durch die Station (Farm). Wer bis hier her gekommen ist, hat bestimmt sofort wieder kehrt gemacht, noch besser. Die beiden grossen grauen Hunde die wie der Teufel bellend auf mein Gespann zugestürmt kamen, gaben mir schliesslich die Gewissheit, hier traut sich keiner rein, der nicht zuvor die Erlaubnis vom Pastoral Leaseholder hat. Dazu muss man erst mal seine mobile Nummer haben, die natürlich nirgends zu finden ist. Ich hatte die Nummer, und wusste daher, was das Lieblingsbier des Caretakers ist. Da sich niemand sehen liess, musste ich aussteigen, mit den beiden wilden Viechern eine wahre Mutprobe. Der eine ist gleich an mir hochgesprungen und wollte mich ablecken, als währ ich sein bester Kumpel, Mann hatte ich einen Schweissausbruch !
Super liebe Hunde, wenn der erste Schritt mal getan ist ;-)
Ich hab also eine Kiste Bier auf einen Anhänger gestellt und bin weiter Richtung der alten Minenschächte gefahren. Hier muss es Gold geben wie kaum wo anders, dachte ich... zumal es keinen anderen Weg in dieses abgelegene Gebiet gibt. MAX dachte und Gott lachte, in den folgenden fünf Tagen hab ich nicht einen Krümel Gold gefunden, obwohl ich mit meinen neuen Militär Reifen unglaubliche Hindernisse überwunden habe. Hier waren schon andere vor mir da und egal wie weit ich quer durch den Bush gefahren bin, kein Krümel.
So hab ich also, schwer ernüchtert und mit hängenden Ohren, die Gegend Richtung Leinster verlassen.
Hier hab ich bei einem Sonntags Ausflug vor zwei Jahren ein einzelnes Nugget auf einer rieseigen Ebene gefunden, ohne dem genauer nach zu gehen. Da werde ich morgen ansetzen...

Minelab GPZ-7000 Detektor im Einsatz





Inzwischen bin ich drei mal umgezogen, und habe an jedem neuen Campplatz je ein kleines Nugget gefunden. Das hält wenigsten die Motivation hoch. Es ist Anfang Frühling hier im Bush, wie man auf dem einen Bild sehen kann. Mir fällt auf, dass sehr wenige Prospektoren unterwegs sind. Entweder findet grad irgendwo ein Goldrausch statt, von dem ich nichts weiss, oder es werden einfach weniger, weil es immer schwieriger wird, etwas zu finden.
Zwei junge Prospektoren habe ich im Bush getroffen, die mit dem neuen GPZ7000 arbeiten. Sie detekten sehr langsam und fast auschliesslich auf bereits bekannten Böden. Für 10 Quadratmeter brauchen die etwa 15 Minuten, ich mit meinem GPX5000 und 24 Zoll eliptical mono Coil etwa 30 Sekunden. Da finden sie haufenweise kleine Nuggets, unter 0,1 gr, manchmal soo klein, dass es mehrere braucht, bis die Wage überhaupt etwas anzeigt. Grössere oder vor allem tiefere Nuggets konnten sie in den letzten Monaten keine finden. Die Stärke des GPZ7000 scheint offenbar kleines Gold zu sein, aber nicht tiefere Targets. Es muss einem schon gegeben sein, so penibel zu detekten, für die paar Krümel. Die 10'700.- AUD für die Maschine sind ebenfalls ein Grund, den nicht ohne weiteres gleich zu kaufen. Wer aber mehrere Monate täglich damit arbeitet, und das ständige gesuche nach diesen kleinen Krümeln durchhält, kann seine Investition damit herausholen. Interessantes exploren oder gar Spass machen ist allerdings nicht Bestandteil solcher Aktionen.
Da einmal der Verdacht bestand, dass ich direkt auf Gold gecampt habe, hat Rita meinen Carvan rundherum ab-gechained, also mit einer Kette hinter sich herziehend, rund um meinen Caravan detektet (siehe Bild). Gefunden hat sie allerdings keines.
Morgen geht's los in eine Reef Gegend, hab eben 64 Dosen Bier gekauft, um den Farmer dort freundlich zu stimmen, das wirkt hier immer ;-)

Golden Orb's und Gold



Ich bin nun etwa 140km nördlich von Meekatharra im Bush. In den ersten 10 Minuten habe ich das erste Nugget gefunden, in der nächsten halben Stunde noch zwei, und nach zwei Tagen hatte ich 24 Stück. Das grösste wiegt 8 Gram und sieht super toll aus. Alle zusammen sind etwas über eine Unze schwer. Das ist ein Anfang, nach meinem doch etwas harzigen Start in dieser Saison. Allerdings verlief der kleine Patch in einen Bushwald voller Golden Orb Spinnen, die mit den riesen Netzen. Also bin ich die zwei Tage mit ständig gesträubten Nachenhaaren rumgelaufen. Morgen kann ich wieder mal frei Exploren gehen,mal sehen was da kommt. Das Foto ist etwas älter, da ich die Nuggets gleich in Säure eingelegt habe, noch bevor ich ein Foto gemacht habe.

Los geht's






Der neue Kühlschrank ist eingetroffen, natürlich Marke Engel, alles andere ist Schrott. Mit meinem schweizer Taschenmesser und einer kleinen Säge habe ich das Ding ganz ansehnlich eingebaut, da der Neue etwa 4cm breiter ist. Nun läuft das Ding ohne Macken :-)
Ich war nun ein paar Tage in der Pilbara am Goldsuchen. Nuggets gab's keine, aber einen Loam von etwas 30gr Gold pro Tonne habe ich gefunden. Schätze es währen so um die 50 Tonnen Material vorhanden, allerdings lohnt sich das für mich noch nicht. Zu weit draussen und nicht genug Gold für die Menge Erz. Ich bin nun weiter gezogen Richtung Süden und bin eben vor ein paar Minuten in Newman angekommen. Da werd ich morgen meine Vorräte auffüllen und dann weiter Richtung Meekatharra fahren, ein paar Spots testen, die ich schon länger im Auge habe. Da sollte in etwa einer Woche auch mein neues Awning (Vordach) eintreffen, womit alle meine Sorgen ein Ende finden :-)
Vor zwei Jahren wollte ich einen Platz zwischen Leonora und Laverton prospekten, habe allerdings nur noch einen Haufen freische Detektor Holes vorgefunden. Da bin ich also etwa 3-4 Wochen zu spät gekommen. Allerdings ist der Lease gerade frei geworden und somit habe ich den sofort von einem Freund peggen lassen. YESS. Dort werd ich sobald der live ist mit dem Dozer drüber rauschen, denn die Detektor Holes liessen damals schon erkennen, sehr grosse Nuggets, sehr tief ;-)

Leider nicht's Neues

Ich sitze immer noch in Karratha fest, nur wegen des Kühlschranks. Leider gibt es in Australien wenige bis keine Fachleute, keiner hat eine anständige Lehre gemacht, kurz gesagt, "alles Bastler", die noch dazu alles was sie angreifen, nur noch verschlimmern. Aber damit muss man hier zurecht kommen, ist halt so.
Drum gibt's keine Neuigkeiten. Am Montag werde ich einen neuen Kühlschrank bestellen, eine Woche drauf warten und dann selber einbauen müssen, da ich sonst Gefahr laufe, dass dabei was anderes kaputt gemacht wird, oder einfach wieder gebastelt wird, wodurch mir noch mehr Probleme entstehen könnten.
Denn ich habe meinen Kühlschrank mittlerweile sechs mal ein und ausgebaut, nur um fest zu stellen, dass der Fehler immer noch nicht gefunden wurde.
Es wird also noch eine gute Woche dauern, bevor ich damit beginnen kann, wesswegen ich eigentlich hier bin. Ich sehne mich nach dem ersten Abend im Bush an einem gemütlichen Campfeuer...

The Hero of Karratha




Rob Maes, Chef von TyrePower, Karratha, den Namen solltet ihr euch merken, falls ihr irgendwann mal nach Karratha kommt. So viel Service und Aufwand für einen Kunden, der nicht mal was bei ihm gekauft hat, findet man extrem selten auf unserem Planeten. Er hat fast zwei Woche lang für mich herumtelefoniert, und den Pfeiffen in Perth, die an allem schuld sind ist er so lange auf die Nerven gegangen, bis die schliesslich für den gesamten Schaden aufgekommen sind. Die erste Ersatzlieferung aus Perth war nicht ganz zufrieden stellend, also hat er alles wieder zurück geschickt und darauf bestanden, das zu liefern, was sie sollten. Schliesslich habe ich heute 6 komplette Räder, wovon ich eigentlich nur 5 bezahlt hatte. Selbst nachdem alles erledigt war, hat er mich fast eine Woche danach noch im Bush angerufen, ob ich jetzt auch wirklich mit allem zufrieden bin und alles funktioniert. Dafür verdient er diesen Post und den Titel: "Hero of Karratha".

PS: Gerne könnt ihr einen Kommentar schreiben, in dem ihr zum Ausdruck bringt, was so ein Mensch wert ist. Die werde ich gerne übersetzen und an Rob weiter leiten.

For Rob in english:
I'm not sure if you can read german, so I try to translate what I wrote above:
Rob Maes, Boss of TyrePower Karratha, that's the name you have to keep in mind, if you ever come to Karratha. So much service and effort for a customer who even did'nt buy anything in the first place from him, is extremely rare on our planet. He spent about two weeks to call the guys in Perth who were the reason of all the troubles I had with the new tyres. He did not stop to drive them crazy till they agreed to pay for the whole lot of troubles. The first replacement from Perth was not entirely satisfactory and he has sent everything back and insisted on it to deliver what they should have. So finally I have 6 complete Tyres, of which I actually paid only for 5.
Even once it all was over, he called me while I was out bush and asked, if I'm really happy with everything. For all this he deserves this post and the title "Hero of Karratha".

Pilbara oder Goldfields ?



(zweites Bild, so wenig Spinifex wie hier habe ich sonst nirgends gefunden. Schönes Quarzreef mit etwa 1oz Gold pro Tonne vor meinen Füssen, das lohnt sich grad noch nicht für mich. Das Reef ist bis zum Hügel im Hintergrund verfolgbar)


Ursprünglich war ich ganz begeistert von der Idee, mir mal die Pilbara und die Gegend um Tom Price an zu sehen.
Mittlerweile musste ich erfahren, dass wir mit Kalgoorlie-Leinster-Laverton extrem verwöhnt sind. Da gibt es echte Patches, haufenweise flachen und offenen Boden bis zum Horizont.
Hier ist das ganz anders. Zwischen dem überall massenweise vorkommenden Spinifex liegen überall grosse Steine rum. Manchmal kann man sich durchschlängeln, allerdings findet man auf den 30cm breiten Streifen keinen Platz, die Coil zu schwingen, also schiebt man sie vor sich her !!!
Es wurden ein paar extrem grosse Nuggets hier gefunden, so um die 50oz. Das war aber vor über 20 Jahren. Richtige Patches gibt oder gab es nur wenige, und die normalen Nuggets sind einfach irgendwo in der Gegend verstreut, ohne Hinweis, wo es sich mehr oder weniger lohnt.
Das heisst, wochenlanges Suchen ohne Gold zu finden, dann evtl. mal ein Nugget oder Specimen, und dann wieder lange gar nichts.
Die Lokals nutzen jede Gelegenheit, runter nach Meeka oder noch weiter runter zu fahren.
Ob ich mit loamen hier weiter komme, wird sich noch zeigen, kann ja sein...
Die Reifen habe ich jetzt, "MRF Super Lug" gleich 6x, alle auf Splitrim Felgen. Aber selbst damit kommt man nicht da hin, wo man eigentlich geplant hatte. Hier ist es eben nicht so endlos flach wie in den Goldfields.
Nur der Kühlschrank hält mich noch davon ab, endlich in den Bush zu ziehen. Am Montag werde ich den ausbauen und in einem Workshop testen lassen, um endlich Gewissheit zu bekommen, wo der Fehler liegt.
Flüsse gibt's hier, aber ohne Wasser. Aber auch so sind die mit einem Fahrzeug nicht überquerbar, alles viel zu steil oder voller feinem Sand. Den nächsten Regen erwarten die hier im Februar!
Das einzig angenehme sind hier die Temperaturen, bis maximal Mitte August, dann geht's fast übergangslos rauf auf 40Grad und weiter bis über 50Grad.

Erste Exploration Tour



(Bilder anklicken, um den richtigen Eindruck zu bekommen!)
Heute habe ich meine erste Exploration Tour gemacht, etwa 140km quer über Stock und Stein. Etliche male gab's kein weiter kommen mehr. Ich muss mir angewöhnen, auch in brenzligen Situationen Bilder zu machen, was mir bei dem jeweils aufkommenden Stress noch etwas schwer fällt. Aber sehenswert währe es allemal. Der Zug auf dem oberen Bild hatte über 320 Anhänger, ich hab ein Video davon. Auf dem unteren Bild ist die wirklich überwältigende Landschaft zu sehen, die ich heute unter anderem durchquert habe. Was mir klar wurde, dass zwischen all dem Spinifex Gras und den Kopfgrossen Steinbrocken die Goldsuche sehr schwierig wird. Die Reifen haben sich allerdings bewährt, wo ich heute war währe ich mit anderen Offroad Reifen niemals hingekommen. Morgen versuche ich das leidige Thema falsche Felgen und kaputter Kühlschrank zu beheben. Gelingt mir das, und kommt nichts Neues dazu, bin ich bereit für neue, grosse Abenteuer. Also, stay tuned ...

Karratha



Solange der Kühlschrank nicht geht, und ich die neuen Reifen noch nicht habe, hänge ich hier fest. Neue Reifen wurden mir bereits zugestellt, aber natürlich die falschen. Dafür habe ich mit Freude festgestellt, dass der Detektor nur ein Kontaktproblem mit der Batterie hat.
Ich werde also dieses Wochenende in Karratha Ferien machen, einfach mal nichts tun. Auch kein Fehler nach der ganzen Aufregung.
Allerdings kostet hier alles etwa 50% mehr als in der Schweiz !

Den Ozean vor der Haustür

Ich campiere gerade 50m vom Ozean entfernt. Ein unglaublicher Platz, mit einer spektakulären Aussicht. Sowas kennt man sonst nur von Postern an der Wand. Das war schon der gute Teil ;-) Bin auf Anweisung eines Rangers dem Strand entlang gefahren und bin dabei um ein Haar stecken geblieben. Allerdings habe ich gerade noch früh genug entschieden, dass das in die Hose gehen wird und habe angehalten, bevor mein Landcruiser sich ganz eingegraben hat. Mit allerletzter Kraft, in der tiefsten Untersetzung hab ich's grade noch wieder raus geschafft. Ich hätte mich da zu tode gegraben, wenn das nicht geklappt hätte. Über die Nacht dann hat mein Kühlschrank den Geist aufgegeben. Natürlich bis oben hin mit Lebensmittlen, die jetzt langsam drauf gehen, eins nach dem Anderen. Heute früh war ich prospekten, und wen wunderts, mein Detektor hat nach drei Stunden entschieden, mir ebenfalls das Leben schwer zu machen und einfach ab zu schalten. Abgesehen davon dass ich vorher noch feststellen musste, dass der Kohlefaser Stab der den ganzen Detektor zusammen hält während dem Flug im Gepäck empfindlich beschädigt wurde. Eigentlich wollte ich Nachmittags etwas baden gehen. Allerdings weiss ich genau, dass, kaum hab ich eine Zehe im Wasser, wird Australiens grösster jeh gesehener Hai mit diesen abbeissen, was sollte denn sonst noch kommen? Also lass ich das mal, leg mich in den Schatten und bewege mich keinen Milimeter mehr. Wahrscheinlich wird jeden Moment ein Tsunami daherkommen oder ein Meteor vom Himmel fallen, alles andere hatte ich ja schon ;-) PS:...gerne würde ich euch Bilder zeigen, aber Google lässt nicht's aus und ist voll dabei, mir das Leben schwer zu machen ;-( PS2: Ich hoffe sehr, dass es euch nicht vergeht, meinen Blog zu lesen. Wundern würde mich das nicht.

Höllentrip in die Pilbara



Der Plan war, innert zwei Tagen die 1800km hoch in den Norden zu fahren. Begonnen hat die Reise in strömendem Regen, und das mit Militär Reifen, die für den Bush und nicht die Strasse gemacht sind. Vergleichbar ist das mit fahren auf Schnee, bremsen und lenken ist da reine Glückssache! Solange es in Strömen geregnet hatte, hatten die Reifen genug Kühlung. Nach etwa 500km hörte es auf, und 60km später flog mir der erste Reifen um die Ohren. Das, voll beladen mit dem Wohnwagen hinten dran. Zum Glück hatte ich in dem Moment keinen Gegenverkehr... Da ich ohnehin schon Übung habe, wechselte ich den Reifen in wenigen Minuten und weiter gings. Zehn Kilometer vor meinem ersten geplanten Stop fühlte sich das Fahren an wie auf einem Schwamm. Sofort bin ich stehen geblieben und konnte grade noch hören, wie die letzte Luft aus einem weiteren Reifen entwich. Fuck !!! Natürlich war's bereits dunkel und ich stand an einer denkbar ungünstigen Stelle auf einem dünnen Seitenstreifen, wo ein Roadtrain nach dem anderen einen Meter an mir vorbei donnerte, mit 130 Sachen. Das reisst einem fast von den Socken. Da ich kein weiteres Ersatzrad mehr hatte, nahm ich das Reserverad vom Wohnwagen. Zur Not geht das, aber von da an schwimmt das ganze Gespann. Sehr Nerven aufreibend. So schaffte ich die letzten 10km mit 50 km/h. Am nächsten Tag in der Werkstatt wurde mir mitgeteilt, dass man mir die neuen ultra-starken Reifen auf falsche Felgen aufgezogen hatte... Reifen mit Schlauch auf Felgen für schlauchlose Reifen geht einfach nicht. Die richtigen Felgen waren vor Ort nicht erhältlich, da Meekatharra nur ein kleines Bush-Kaff ist. Also alle Räder runter, und so habe ich Stunden damit verbracht, die kleinen Unebenheiten die eine schlauchlose Felge hat mit Schmirgelpapier weg zu schleifen. Zwei neue Reifen gekauft (650.- AU$) da die anderen in Fetzen waren, den Druck von 50psi auf 70psi erhöht und weiter gings. Nie schneller als 70km/h und alle 20 Minuten die Reifen Temperatur kontrollieren bin ich schliesslich weiter gekommen, etwa 200km. Päng !!! Weitere 200km, Päng !!! Diesmal mit Gegenverkehr und schwer schlingerndem Gespann habe ich mich, ohne eine Möglichkeit bremsen zu können, ins Feld hinaus gerettet. Ich hab selten in meinem Leben so intensiv geflucht. Mit dem Ersatzrad vom Wohnwagen und mit 50km/h bin ich schliesslich mit grosser Verzögerung in Karratha angekommen, lebend angekommen ;-) Sowas nennt man Abenteuer Urlaub, oder einfach Wahnsinn ...

Perth

Endlich bin ich angekommen in WA. Dies nach einiger Verzögerung, wegen tausend kleiner Dinge die erledigt werden wollten. Die Liste wurde ständig länger, anstatt kürzer. Der Flug war toll, drei Sitze neben einander nur für mich, die ganze Zeit über. Es regnete ständig und es wurde von Tag zu Tag kühler. Dafür hab ich es geschafft, dreimal in einer Woche in mein Lieblings Chinese Restaurant in Forrestfield zu gehen, um das beste Setchuan Beef zu essen, das ich kenne. Davon hab ich mir gleich 4 Portionen einfrieren lassen und mitgenommen. Habe neue Batterien in meinem Wohnwagen (900.- AU$), eine neue Front aus Aluminium (1500.- AU$) und fünf neue MRF Super Lug Reifen (2000.- AU$). Sonst noch dies und das (2500.- AU$) und schon gings los ;-( Wie macht man ein kleines Vermögen in WA? Indem man ein grosses ausgibt :-(

Smaragde (Emeralds)

So sehen Smaragde (Emerald) aus, wenn die ganze Arbeit getan ist. Das Bild ist noch vom letzten Jahr ... bin selber erschrocken :-O Es ist immer so eine Sache, da man fast jederzeit 10cm über ein Vorkommen gehen kann, und keine Ahnung hat was da unter einem liegt. Genau beobachten wie es dort aussieht, wo man sowas schon gefunden hat, und dann vergleichen. Gleiches Gestein in gleichem Zustand, mit ähnlichen Nachbarn wie am alten Fundort, und schon ist man haarscharf dran ;-) In etwa drei Wochen geht's wieder los ...

2015

Für die besonders hartnäckigen von euch, die doch noch hin und wieder hier rein schaun... Es geht wieder los, ab Ende April'15 werd ich wieder in WA sein. Aufgabe diesmal, zwei Plätze zu loamen, wo je etwa 100kg in Nuggets gefunden worden sind. Wo das Gold dort herkommt, hat bisher niemand versucht heraus zu finden. Da simma mal gespannt... Dann hab ich noch einen Mining Lease, auf dem bis vor etwa 15 Jahren noch Nuggets auch ohne Detektor gefunden werden konnten ! Mittlerweile ist da natürlich jeder Quadratcentimeter ab-detektet, aber auch hier hat sich bisher niemand die Zeit genommen, der Sache auf den Grund zu gehen. An anderen Stellen hat man's gemacht, da stehen jetzt die grossen Gold-Minen. Und dann ist da noch der Jahrhundert Fund, der immer noch soweit wie möglich verheimlicht wird. Eine riesige Gegend mit spektakulären Ergebnissen. Man spricht davon, dass es da Gold gibt wie in den ersten Tagen des grossen Goldrausches in Kalgoorlie. Der grösste der Welt zu jener Zeit, vor 150 Jahren. Das ist immerhin schon bis zu mir durch gesickert. Grosse Teile wurden bereits mit Leases belegt. Doch solange die nicht abgesegnet sind, was Monate und Jahre dauern kann, darf da jeder hin, wenn er weiss wo's ist ;-)

Bin immer noch dran...

Ich war in der Zwischenzeit natürlich wieder in WA. Es ist nur so eine Sache über etwas zu schreiben, das derart viel mit Geld und Gold zu tun hat. Ich habe einen Stand erreicht, wo es zu riskant wird, über Details zu berichten. Es lesen eben nicht nur Hobby Goldsucher und Outback Interessierte diesen Blog. Daher ist es sehr schwierig geworden, zu berichten, und gleichzeitig nicht zu viel zu verraten. Wenn ich schon schreibe, dann auch was Echtes. Und da die Grenze von etwas nicht erwähnen und lügen nicht weit voneinander entfernt ist, macht es so keinen richtigen Spass mehr, euch ständig was verheimlichen zu müssen. Alles in allem, ich hab gern für euch geschrieben und werd das vielleicht auch wieder tun. Ich versprechs halt nicht. Habe mich in letzter Zeit mehr auf das Loamen konzentriert, das heisst Samples mit einer kleinen Waschpfanne testen, um die Quelle (Goldreef) zu finden. Harte Arbeit, sehr spannend und viel versprechend. ..und irgendwo kommt mir vor, ich wüsste immer weniger, und lerne immer mehr. Wer auch mal gerne nach WA reisen will um sein Glück zu versuchen, kann mich gerne kontaktieren (maxki at Yahoo.com).

Himmel wie die Zeit verrinnt...

Soo lange sollte das nicht dauern, allerdings meinte meine Onkologin, sie haben ja nochmal richtig Schwein gehabt. Habe ich , und bin wieder gesund und munter. Ich habe seit der Therapie Bushmedizin von den Aboriginees getrunken, eins von beidem hat geholfen ;-) Evtl. wirds jetzt doch nächsten Frühling, aber die Ziele (Goldreef's) sind schon klar. Natürlich hat mich der lange Unterbruch etwas finanziell tiefer gelegt, vor allem mit den tollen Zinsen die wir haben :-( Aber eben, c'est la vie, die Hoffnung nie aufgeben und immer schön vorwärts schaun. Das Licht am Ende des Tunnels wird ja wohl nicht schon wieder ein Zug sein ;-)

Es geht weiter...

Liebe Leser, es gibt mich noch, und der Blog hier wird auch weiter gehen. Das kann aber noch etwas dauern. Es hat mich gesundheitlich etwas erwischt so dass ich noch eine Weile in der Schweiz bleiben werde. Unsere letzte Arbeit hat Rob inzwischen weniger erfolgreich abgeschlossen, wir hatten uns da mehr versprochen. Wir hatten einen Lease für ein Kilo Gold gekauft, schliesslich aber nur zwei Kilo raus geholt, in fünf Monaten Arbeit... Aber natürlich habe ich noch sehr interessante Projekte offen und werde darüber auch berichten. Ob das dieses Jahr noch sein wird....mmmh, mal sehen, ich hoffe es zumindest. Natürlich freue ich mich über jede Zuschrift per eMail Link (über der kleinen Weltkarte unten rechts). Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Sommer. ....cheers, MAX

Auszeit

Ich habe Probleme mit meiner Schulter und bin desshalb in die Schweiz zurück gekehrt. Ist nichts ernstes aber eine kleine Therapie ist doch angesagt. Da das Wetter in Kalgoorlie wirklich nicht gerade der Hammer ist und auch das Gold uns etwas im Stich lässt, verpasse ich wohl nicht viel.
Dafür geniesse ich den warmen August und werd mal sehen, wie's weiter geht...

Bali 2011



Für den Flug von Kalgoorlie nach Perth sollte ich 780.- AU$ bezahlen, für lausige 600km oder eben 1h Flug. Die von Qantas haben wohl etwas an der Birne. Ich bin dann eben mit dem "The Prospector" Zug nach Perth gefahren, für 160.- AU$ und hab dabei noch die Landschaft geniessen können.
Ich bin nun nach vier Stunden FLugzeit in Bali angekommen, im "Ecosfera" in Canggu. Das liegt nur 100m von der "Echo Beach", einem bekannten Surfer Strand entfernt. Ich lasse mich täglich massieren und esse wie ein kleiner Fürst. Es ist angenehm warm und die Balinesen sind freundlich wie immer. Ich würd's hier auch etwas länger aushalten aber das Gold findet sich halt nicht von selbst.
Seit ich weg bin aus Kalgoorlie regnets da fast täglich und die Temperaturen sind weiter gefallen. Nach Wetterbericht die kühlsten Tag seit über 30 Jahren. Ich habe mich also richtig entschieden, diesen Teil aus zu lassen ;-)

KALT !!! also ab nach Bali

Es ist kalt hier im Bush. Ich bin nun seit drei Wochen hier draussen und es ist einfach elend kalt und windig. Möglicherweise hat sich auch das Gold in den Untergrund verzogen, weil wir grade nicht besonders viel finden.
Desshalb habe ich mich entschlossen für drei Wochen nach Bali zu fliegen, wo's Nachts 23 Grad und tagsüber 28 Grad warm ist. Viel gutes Essen, ein super Strand, das ist es was ich jetzt brauche. Es sind ja nur 4 Flugstunden.
Das ist doch schon was anderes als täglich hinter dem Bulldozer herzulaufen und dann Abends noch schnell was essbares zusammen basteln. Letzte Nacht hatten wir 1Grad, was in einem Wohnwagen eben auch 1Grad im Schlafsack bedeutet...
Bilder gibt's dann wieder von Bali aus.

Es war die Hölle los ...




Gestern Abend sind Rob und ich, Dave und Trev beim grillieren zusammen draussen vor Trev's Container Küche gesessen und haben es uns gut gehen lassen. Ich habe mich grade von einer Erkältung erholt, die mich drei Tage ins Bett geschickt hat. Da es ziemlich kühl draussen ist, sind wir alle recht frühzeitig nach Hause gegangen. Trev ist unser Nachbar, da wir grade im Industriegebiet von Kalgoorlie auf einem mit Sicherheitkameras bewachten Grundstück eines Freundes unsere Wohnwagen haben.
Wir waren ein jeder grade in seiner Unterkunft, als ein Stromausfall ganz Kalgoorlie lahmlegte. Weil Kalgoorlie 600km weit von der nächsten Stadt entfernt ist, wurde es natürlich mega-stockdunkel. Ich war grade am Video schauen auf meinem Laptop, womit mich der Stromausfall nicht sonderlich störte. Es hat allerdings keine 10min gedauert, da wurde mein Wohnwagen in gleissendes Licht eingehüllt. Die Security Leute der Überwachungsfirma waren aufgetaucht, weil die Alarmanlage natürlich ausgelöst worden war. Ich in Unterhosen bei eisiger Kälte konnte diesen dann klar machen, dass wir uns hier berechtigter Weise aufhielten, und so sind die kurzerhand wieder abgefahren.
Zurück in den Schlafsack und weiter Video schauen.
Kurz darauf war der Strom wieder da und fast im selben Augenblick hörte ich ein Fahrzeug voll bremsen und dann kam ein Aufschlagsgeräusch wie ich es noch nie gehört hatte, gleich neben meinem Wohnwagen. Was zur Hölle war dass denn gewesen ? Also Hosen und Jacke anziehen und raus um nachzusehen, ob vieleicht ein Flugzeug neben uns abgestürzt ist. Es war aber kein Flugzeug, sondern vier betrunkene Aboriginees die mit ihrem Auto mit etwa 60h/km das Ende der Strasse nicht kommen sahen. Durch den hohen Randstein in die Höhe katapultiert, ist der Wagen ohne Bodenkontakt 8m durch die Luft geflogen, hat den 2,5m hohen Sicherheitszaun und anschliessen Trev's Container-Küche durchschlagen, wo wir vor weniger als 30min. noch zusammen gesessen hatten. Es bot sich ein Anblick des Grauens wie nach einem Bombenanschlag. Die Fahrzeuginsassen krochen einer nach dem anderen aus dem Wagen, es war ein Mann und drei Frauen.
Offenbar war keiner ernsthaft verletzt worden. Die beiden grossen Kühlschränke, der grosse Grill und das restliche Mobiliar lagen bis 30m versträut und zerfetzt in der Gegend herum.
Die Stelle wo wir vor einer halben Stunde noch gesessen hatten gab es nicht mehr. Unsere vier Stühle waren nicht mehr auf zu finden, da entweder die 2m grossen Kühlschränke oder das Auto alles zerschmettert hatten. In wenigen Minuten war Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen hier und konnten kaum glauben was sie da sahen. Die Unfallverursacher sind in den Bush hinausgelaufen, wurden aber schnell von den 8 Polizisten wieder eingefangen. Das war unser gestriger Abend und wir vier sind sehr glücklich darüber, noch zu leben.
Heute Früh ist dann das Fernsehen aufgetaucht und hat uns interviewt und Aufnahmen für die Abendnachrichten gemacht. Da ich von dem Ereignis Abends noch Fotos gemacht hatte, werden diese in die Sendung aufgenommen. Natürlich werde ich heute Abend die Nachrichten im Fernsehen auf GWN anschauen...

Hier der Nachrichten Link: Video

Saison Start 2011

Ich weiss, es war ganz schön lange ruhig hier. Ich habe eben sehr ausgiebig den Jahrhundert Frühling in der Schweiz genossen. Der war ja wirklich der Hammer.
Ich bin also vor wenigen Tagen wieder in Kalgoorlie eingetroffen. Erst gab es einiges zu organisieren, Vorbereitungen treffen für die neue Saison. Na, und jetzt regnets seit Tagen. Dazu ist es noch unangenehm kühl und feucht. Ich darf gar nicht daran denken, dass ihr jetzt Frühsommer habt. So sitze ich in meinem Wohnwagen und warte...
Gestern während einer Regenlücke war ich während vier Stunden draussen im Bush und habe nach 10 Minuten das erste Gold gefunden, allerdings hatte Rob dafür schon Vorarbeit mit dem Dozer geleistet. Dieser Abschnitt wurde bereits von Goldsuchern mit neustem Equipment abgesucht. Ich bin mit meiner ältesten Maschine, 20 Jahre alt, nun nochmal drüber, und "ping". Ein faustgrosser Steinbrocken mit einem ansehnlichen Goldgehalt. Offenbar ein Reef ... jetzt muss es nur noch zu regnen aufhören ;-)

Neu Jahr 2011


...nein, ich bin nicht geschmolzen bei den steigenden Temperaturen. Mich hat auch kein 2m langer Wurm gebissen und ich bin auch nicht von einem Nugget erschlagen worden.
Immer wenn's warm wird, verlasse ich die Goldfields, um mich anders wie zu beschäftigen. Ich geniesse also gerade den Schnee, das echte Brot und sonst noch ein paar angenehme Dinge hier in der Schweiz.
Ich wünsche euch allen ein sehr gutes und erfolgreiches, und spannendes Jahr.
Gegen Ende April wird's hier auch ganz bestimmt wieder Neuigkeiten geben.

Foto: Rob und Helga mit Tom und mir beim Abflug in KAL am Flughafen

..es wird warm


Der Ted hat Tom und mir erlaubt, auf seinem 40Mio Dollar Reef einen Tag rum zu buddeln. Mir ging es dabei weniger um Gold als vielmehr um die dort vorhandenen Gesteine in denen das Gold vorkommt. Davon habe ich nun Muster.
Die Spinne auf dem Foto hatte Tom auf einem Salzsee aufgeschäucht. Mit 8cm Durchmesser schon beeindrucken, und sehr angriffslustig.
Wir haben noch einige Nugget's gefunden bevor Tom schliesslich nach Bali weiter reiste, wo er seine Heidi traf.
Ich bin wieder zurück im Camp mit Rob und Helga. Langsam wird's warm hier, gerade hatten wir 35 Grad, Zeit, die Gegend zu wechseln...

Tom's erstes Nugget



Es ist geschafft, der Tom hat sein erstes Nugget gefunden !!! Es war mein grösster Wunsch, dass er wenigstens eines in seinen 4 Wochen Aufenthalt finden wird. Nun bleibt ja noch genug Zeit für weitere...
Das Wetter ist recht angenehm, morgens etwas kalt und den ganzen Tag windig, aber kein Regen. Wir hatten bisher Camps in Gindalbie, ausserhalb Kalgoorlie, in Leinster und nun an einem grossen Salzsee südlich von Leonora. Hier sind wir auf einem meiner Leases und machen täglich exploration Tours und gehen detekten was das Zeug hält. Tom ist dabei äusserst konzentriert und ausdauernd, wofür er schliesslich mit seinem ersten Nugget belohnt wurde...

Wir sind dran...


...Tom ist nun seit einer Woche hier und geniesst das Bushleben. Nugget's haben wir bisher keine gefunden aber Spass macht es auch ohne, zumindest noch eine Weile...
Wir sind grade in Leinster weil das Wetter etwas unsicher ist. Wo es in den nächsten Tagen hingeht, weiss ich noch nicht...

Tom kommt

Am kommenden Wochenende kommt Tom, mein bester Freund aus der Schweiz. Er wird den ganzen September über mal reinschnuppern in's Bushleben. Wir haben das schon lange geplant, aber die beruflichen Verpflichtungen machen es einem nicht leicht, die zivilisierte Welt für einen längeren Zeitraum zu verlassen. Das kennt ihr sicher alle ;-)
Hier hat sich nicht viel Besonderes ereignet, abgesehen von kalt und Regen wie es den seit vielen Jahren hier nicht gegeben hat. Zwischenzeitlich habe ich den Tracktorbagger (Backhoe) wieder verkauft, weil zu alt und somit nicht verlässlich genug. Ich werde was neueres, grösseres anschaffen müssen.
Das Gold scheint das Wetter auch nicht zu mögen und ist somit zur Zeit kaum auffindbar...

40'000'000.- $ Gold-Reef gefunden

Freunde von uns haben bei ihrer letzten Suche vor ein paar Wochen ein 40'000'000.- AU$ Gold Reef gefunden. Leider bin ich und Rob erst beim nächsten Projekt dabei ;-(
Wir sind allerdings bereits mit denselben Leuten zusammen draussen im Bush und versuchen einen derartigen Fund zu wiederholen ;-)

Hier der original Text von der Titelseite der "Kalgoorlie Miner" Tageszeitung von gestern:

A syndicate of four local prospectors has found a $40 million pot of gold and wants to do a deal with a mining company.
About five months ago Dave Saggers, Fred Saunders and the owners of Natural Gold Nuggets and Jewellery, Ted and Lecky Mahoney, made a midnight trip east of Kalgoorlie-Boulder to peg a 350m by 150m patch of ground, near the Kanowna Belle gold mine.
They have called it Pot Luck.
With their ears to the ground, as all good prospectors should have, the group heard there was gold in the area which lies just 3km south of Kanowna Belle and 1km from the main road.
They realised the lease was due to expire, so acted quickly to secure it, but did not expect such an array of visible gold and rather exciting assay results. One sample returned 368.04g/t of gold and when it was re-sampled, 434.88 g/t.
“We didn’t think it would be that good, ” Mr Saggers said.
“But down to 20m depth we are estimating there is around $40m-plus sitting there now.
“And that’s without the copper.”
Assays have returned an average of 9g/t of copper across the site.
The geology is similar to the nearby Red Hill mine and the group believes the gold has formed in a rare mushroom structure.
They have already found more than eight veins along with mineral-rich boudins – sausage-like bulges in the veins – and stringers which are thin offshoots.
Holding samples of rare visible gold in porphyry and quartz, Mrs Mahoney wondered how the big mining companies had missed the deposit.
It seems the geology was originally documented as granite. “It was recorded incorrectly, ” she said.
Now companies, big or small, have the opportunity to snap up the prospective lease, all they have to do is leave the top 2m to the prospectors.
“The first 2m are very rich and that is what we are interested in, ” Mr Saggers said.
“There is alluvial gold so we can detect it with metal detectors. Then, for the deeper stuff, hopefully a mining company can come in.”
The group is already talking with interested parties, but is keen to keep all options open. Mr Saggers said he and his three mates wanted to keep the prospecting boom going.
“We’re the small people in between. You’ve got Kanowna Belle and all the big open cuts missing areas like this, ” he said.
“We just want to be able to keep our lifestyle and keep going out bush because that is what we love to do.”
Anyone interested in the project can contact the syndicate at the Natural Gold Nuggets and Jewellery shop on Hannan Street or phone 9021 5555.

12 Wochen im Bush






Nach nun 12 Wochen im Bush bin ich wieder zurück in Kalgoorlie, etwas die Zivilisation geniessen. Eine sehr lange Dusche, sehr lange, und mit fliessend warmem Wasser war das Erste. Dann gab's ein ausgiebiges Abendessen im Pub. Alle Kleider waschen und den Caravan sauber machen, war das Nächst. Was für ein Gefühl, wieder einmal sauber und staubfrei zu sein...
EIn Besuch beim Physio hat meine verbogenen Knochen wieder eingeränkt, somit bin ich wieder wie neu ;-)
Wir haben hier den kältesten Winter seit Jahren, seit Anfang Juni jede Nacht so um die 2 Grad. Tagsüber selten über 17 Grad und oft sehr windig. Ich hoffe das ändert sich nun bald.
Die letzten beiden Wochen hatten wir Besuch von unseren Freunden Scotty, Wayne und Peder. Wir haben einen alten Patch von ihnen gepuscht, daher ihre verstaubten Gesichter. Wir wahren aber nicht sehr erfolgreich dabei. Aber das gehört eben dazu, reich werden ist hier wie in Europa eben nicht leicht ;-)
In den nächsten Tagen geht's schon wieder los, wie immer vielversprechend...
In einer Gegend wo Kartoffel grosse Nuggets gefunden wurden, werden wir unser Glück versuchen. Wie es mir dort ergehen wird werde ich hoffentlich bald berichten können...